25. November 2025

Spannendes Mitmachprojekt Abraham Haus

Kinder entdecken die gemeinsamen Wurzeln von Islam, Judentum und Christentum.

Im großen Saal warten verschiedene Räume darauf, erkundet zu werden. Überall sind Hinweise versteckt – mal sichtbar, mal gut getarnt, mal erst durch eine Schwarzlichttaschenlampe zu entdecken. Manche Antworten finden sich in Büchern, Filmen oder einem PC Spiel. Immer geht es um Fragen rund um die drei abrahamitischen Religionen.

In Kooperation mit den drei Oppumer Jugendeinrichtungen OT Herbertzstraße, Kagawa, Casablanca und der Kreativ Etage (Kreta) vom Trägerwerk Kirchliche Jugendarbeit wurde im Pfarrheim über dem Casablanca für Kinder ab der dritten Klasse eine erlebnisreiche Lernwelt geschaffen, die Wissen, Teamgeist und Entdeckerfreude verband.

3 Schulklassen der Geschwister Scholl Schule und 5 der Schönwasser Schule, Konfirmanden der ev. Gemeinde Oppum, Besucher:innen der drei Jugendeinrichtungen sowie des Oppumer Weihnachtsmarktes nutzten die Gelegenheit vom 18. – 22. November die beeindruckende Mitmachausstellung zu erkunden. Das waren rund 300 interessierte Menschen insgesamt.

Die Erkenntnisse haben viele überrascht – denn am Ende wurde deutlich: im Islam, Judentum und Christentum gibt es viel Verbindendes. So spielt in allen drei Religionen Wasser eine wichtige Rolle, sie haben alle ein besonderes Buch, in dem wichtige Erzählungen stehen, und sie teilen alle ähnliche Werte.

Viele Kinder, Jugendliche, Lehrer:innen und Eltern waren begeistert. Berührend war z.B. der Kommentar einer Besucherin am Ende des Projekttages: „Was habe ich für ein Glück, dass ich doch gekommen bin – eigentlich hatte ich keine Lust.“ Oder der Hinweis einer Lehrerin: „So müsste Schule sein!“

Genau solche Momente zeigen, wie wertvoll es ist, jungen Menschen Räume zum Entdecken, Staunen und Verstehen zu eröffnen.

Wir danken der Kreta für die Entwicklung der komplexen Ausstellung und für die Umsetzung vor Ort. Wir freuen uns jetzt schon auf die Version des Abraham Hauses für Kinder die noch nicht lesen können. Sie heißt „Gott sei Dank!“ und ist für März 2026 geplant.