28. Oktober 2025

Horror trifft Fotografie

Kinder tauchen zwei Tage lang in fantastische Rollen ein.

 

Am 22. und 23. Oktober verwandelte sich das Casablanca in eine Kreativwerkstatt voller Fantasie und Gänsehaut. Im Rahmen des Workshops „Horror-Trash Fotografie und Theater“ erforschten elf Kinder, wie in Filmen Spannung entsteht – nicht theoretisch, sondern mit vielen spielerischen, lebendigen Übungen. Gemeinsam sammelten sie typische Stilmittel aus Gruselfilmen: Licht, Perspektive, Körpersprache, Soundeffekte, Blickrichtungen.
Anschließend öffnete sich ein großer Fundus an Möglichkeiten: Die Kinder durften sich frei verkleiden, Rollen erfinden, Charaktere entwickeln – vom geheimnisvollen Spukwesen bis zur exzentrischen Anwältin. Theater-Schminke, Accessoires und vorhandene Kulissen konnten spontan genutzt und kombiniert werden. Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Fotografie: In improvisierten, teils schaurigen Settings entstanden verblüffend professionelle Szenenfotos, die die zuvor erarbeiteten Spannungselemente eindrucksvoll sichtbar machten.
Das Besondere an diesem Projekt war die Freiheit, in völlig fremde Rollen einzutauchen. Die Teilnehmenden wuchsen über sich hinaus, erfanden Figuren, entwickelten Haltungen – und erlebten, wie viel Ausdruckskraft in ihnen steckt. Die Begeisterung und Spielfreude waren an beiden Tagen spürbar.
Gefördert wurde das Projekt über den „Kulturrucksack NRW“ – herzlichen Dank dafür. Begleitet wurde es von zwei erfahrenen Referentinnen des Teams „Medien Coaching Freigesprochen“, die mit pädagogischer Sensibilität und professionellem Know-how für einen sicheren und zugleich hochkreativen Rahmen sorgten. Ein rundum gelungenes Beispiel dafür, wie Kulturarbeit junge Menschen stärkt und ihnen Räume für Fantasie und Ausdruck eröffnet.